Magie und Totschlag

Was haben wir also: eine Unabhängigkeits-Welle brandet über den Kontinent Afrika und mittendrin und völlig unberührt von solcherlei Konflikten, mein Vater und maitre Gwunho, unverdrossen vor sich hinbosselnd ihr Werk tuend, absorbiert in ihrer bademeisterlichen Filterblase.

Das klingt nach Idylle im tour d’ivoire, wobei hier nun der Elfenbeinturm eine first-class-Herberge mit ihrer internationalen und prominenten Kundschaft ist. Das mit der Prominenz weiß ich nicht wirklich genau, aber ausgehend vom Status des Hotels d’Ivoire, müssen solche Leute unter den Gästen gewesen sein. Schließlich war es der Laden mit der größten Pool-Anlage von ganz Afrika, sowas hat doch seinen Reiz und erhöht das eigne Prestige, wenn man dort logiert und nicht woanders.

Also zum Beispiel erzählte Dad Mom und Mom später Tzega und mir, wie der südafrikanische Boxer Abednego Mnguni genannt „Pancho Villa“, regelmäßig maitre G. und dessen Dienste in Anspruch nahm; ja, und nun eines Tages kam Pancho Villa unglaublich zerschlagen von einem Fight gegen einen eigentlich unbedeutenden Gegner zum maitre nageur. Er hatte jede Menge einstecken müssen, während er selbst den ganzen Kampf über keinen einzigen Treffer landen konnte, und genauso sah er auch aus. Abednego schwor dem maitre Stein und Bein und bei allen Ahnen, dass sein Gegner unsichtbar gewesen war; jedenfalls immer in dem Moment, als er ihm eine verpassen wollte, war der weg und zack, tauchte er nur zehntel Sekunde später gleich daneben wieder auf, so dass Pancho Villas gefürchteter und fürchterlicher Eisenhammer ins Leere drosch. Als er da von maitre Gwunho gewalkt, geknetet und durchmassiert wurde, ging es aber nicht darum, dass er als Boxer vielleicht nicht mehr schnell genug, der Gegner fast 15 Jahre jünger gewesen, der Zenit von Panchos Karriere überschritten sei oder sowas, sondern ob und wie der maitre ein Muti herstellen könnte, welches das unsichtbar-mach-GrisGris des Gegners beim Rückkampf unwirksam machen würde.

Unter maitre Gwunhos Aufsicht stellte also mein Vater ein Juju her, bestehend aus Teilen eines Löwen, eines Leoparden, eines Elefanten, einer Hyäne, eines wilden Hundes und aus verschiedenen Herbalien, und all diese Dinge gab es in getrockneter Form auf dem Kräutermarkt von Abidjan. Dieses Gegenzauber-Amulett entfaltete seine ganze Wirkung aber nur, wenn bestimmte daran geknüpfte magische Handlungen regelmäßig ausgeführt werden würden, woran sich unser Boxer auch peinlichst genau hielt. Zum Beispiel bestand eine darin, dass Pancho zuhause in Südafrika jeden Tag einen weitläufigen Schutzkreis mit Pulver aus geraspelter Kolanuss um sein Grundstück zu legen hatte, um Gegenzauber gegen maitre G.s Gegenzauber zu verhindern. Wir sprechen hier von einer Strecke von gut 15 km, die von Pancho im Dauerlauf in einer ganz bestimmten Zeitspanne zu absolvieren war … und das war nur eine von vielen solch notwendiger Handlungen. Materialisten würden sagen, der maitre hat Pancho Villa einfach ein gut ausgeklügeltes Fitness-Programm verpasst unter dem Deckmantel von Zauberei: wer will, kann das so sehen. Aber diese Dinge führen viel weiter. Der maitre erklärte Pancho damals auch nebenbei, dass sich die Wirkung dieses Juju natürlich abnutzt; also zb nach jedem Kampf die Größe des Schutzkreises ums Haus jedesmal vergrößert werden müsse, um die gleiche Wirkung zu erzielen, usw. … . Dreimal noch stieg Abednego Mnguni genannt Pancho Villa danach in den Ring. Drei Mal siegte er, obschon der letzte Kampf eher ein Krampf war, eine Entscheidung der Ringrichter (und Buchmacher). Dann gingen die magischen Handlungen, um das Juju weisungsgerecht zu aktivieren, über Panchos Kräfte und er beendet seine Karriere glanzvoll.

Eine Unabhängigkeitswelle brandete also über Afrika, und brachte neue Lebens- und Gesellschafts-Entwürfe, so stand es schon damals in den Zeitungen. Es war dabei viel von Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Genossenschaftsismus, Diktatur, Bildung, Schulen, gesundheitlicher Versorgung, der Stellung der Frau bei all dem und so weiter die Rede, aber nur sehr, sehr selten von den GrisGris, die der Sozialisten-Führer von Mali (Westafrika) Modibo Keita in seinem Präsidentwagen versteckt hatte, oder als „Kunst“ in seinem Haus ausstellte. Der maitre jedenfalls oder mein Vater sahen keinen Anlass darüber zu reden, als sich Modibo, zufällig in Abidjan im d’Ivoire übernachtend, vertrauensvoll und inkognito an sie wandte. Was wiederum dazu führte, dass Paps aus kleinen Hühnerknochen Mobiles für Keitas Residenz bastelte, mit denen der Schadzauber der politischen Kontrahenten ferngehalten werden sollte. 1969 hatte sich dann wohl die Magie daraus verflüchtigt, denn Modibo wurde gestürzt. Aber bis dahin klapperten Blens Mobiles leise im Luftzug der Ventilatoren im Heim des malisischen Präsidenten und sendeten eine klare Botschaft an alle, die sie verstanden. Oder da war sowas wie die Beratung der Kollegen in Nigeria, die 1960 dafür sorgten, dass der Regen ausblieb und nicht den abschließenden Höhepunkt der nigerianischen Unabhängigkeitsfeier versaute – sowas und noch anderes gehörte immer öfter zum Alltag des maitres und meines Dads, also so von wegen Filterblase, Elfenbeinturm und darum gehts.

Ging es früher um Gesundheit und Glück, um Haus, Hof und Vieh, das Wetter und die Ernte, tauchten nun immer öfter Politker auf, die sich gegenseitig der Zauberei anklagten, Rivalen im Geschäftsleben oder um Beförderung wetteifernde Arbeitskollegen, die sich der Hexerei beschuldigten, Polizisten, weil deren Chef immer wieder erkrankte und dem kein Rezept der klassischen Schulmedizin aus Europa half … all die gesellschaftlichen Umwälzungen schafften Situationen, für die es in der bekannten Tradition keine Vorbilder und keine Lösungsvorschläge gab. Es gab nur die Menschen, die vorher auch schon da waren und diese wandten sich trotz ihrer neuen Lebensansichten und -weisen an den maitre (oder andere), wenn sie in der Not nicht weiter wussten, Inspiration brauchten und ähnliches. Wer will schon handlungsunfähig erscheinen? Wer nicht mit dem Konzept des Zufalls aufgewachsen ist, hält diesen nur für ein System, welches zu groß ist zum Erfassen für den normal-menschlichen Verstand. Wenn man sowas verinnerlicht hat, sieht die Welt völlig anders aus, das ändert auch keine revolutinäre Lektüre und dergleichen. Wenn die rationalen Wege nicht zu den entsprechend erwarteten Zielen führen, gehen Menschen in allen Kultur die irrationalen Pfade, da kann sich jeder mal an die eigne Nase fassen und seine persönliche Lebensrealität überprüfen. Darum kann ich zwar verstehen, aber letztendlich nicht richtig begreifen, warum z.B. Europäer nicht ganz begreifen, dass die Dinge, die neben anderen der maitre Gwunho tat, nicht als religiöse Praxis angesehen wurden (und werden), sondern eher als eine Art vorwissenschaftliches Naturverständnis, eine quasi-naturwissenschaftliche Betrachtungsweise der Prozesse um den Menschen herum.

Wenn dann der Regen ausbleibt, wie 1960 in Abuja, Hauptstadt des gerade unabhängig gewordenen Nigerias, obwohl er seit Menschengedenken eigentlich exakt um diese Zeit hätte eintreffen müssen, dann kamen natürlich nicht nur Leute wie Abednego Mnguni zu maitre D.G., sondern eben auch solche wie Modibo Keita. Notleidende Menschen weist man nicht ab, so läuft das nun mal bei all jenen, die in den Augen anderer weiße Magie betreiben, wenn ihr versteht, was ich meine, also bei den maitre nageurs aus der Schule des Divoire Gwunho zum Beispiel. Dem oben erwähnten Polizeichef von Ghana, einem weißen Engländer übrigens namens James H. Neal, wurde ein aus Kräutern hergestelltes, sogenanntes Ibangalalalah-Muti von maitre Gwunho verschrieben, und von dem berühmten Medizinmann Malam Alargi hergestellt. Just ab da, als Herr Neal das Ibangalalalah in Amulettform zu tragen begann, verschwanden sämtliche Krankheiten, gegen die zuvor die Kunst der europäischen Ärzte sich als machtlos erwiesen hatte und die ihm offenbar auf den Leib gehext worden waren. Es ist nicht so, dass James H. Neal irgendwas damit am Hut hatte, also weil einer seiner ghanaischen Mitarbeiter bis nach Abidjan gereist war, um maitre D. G. extra deswegen zu konsultieren usw.; aber er kam im Nachhinein nicht umhin festzustellen, dass er da einen „ungewöhnlichen, aber wirkungsvollen Lebensretter“ erhalten hatte. Tatsache.

So ist es auch nicht schwer zu verstehen, dass Paps und maitre Gwunho ins Fadenkreuz jener gerieten, die der Meinung waren, dieser maitre und sein Schüler wären ein bisschen zu mächtig mit ihrer Attitüde, keine Macht sondern nur Wissen und Können zu besitzen. Es müssen unzählige Schadzauber und Verwünschungen gegen die beiden quer durch, unter und über die Länder Afrikas in ihre Richtung geschickt worden sein. Einige manifestierten sich auch durchaus ganz handfest direkt vor ihrer Haustür, die stammten von den Ganoven aus Ghana, denen Herr Neal auf die Pelle gerückt war, aber nicht nur von denen. Immer wieder musste mein Dad Pulver und Püderchen in Säckchen und kleinen Dosen entfernen, durchsetzt mit Hühnerkrallen und anderem unappetitlichen Zeugs, welche die Schurken in Mauerritzen, über Türen und unter Türschwellen platziert hatten. All diese sichtbaren und erst recht die unsichtbaren Attacken prallten an maitre Gwunho einfach ab, und genauso hielt es mein Vater. Ihre Autorität war überhaupt so groß und anerkannt, niemand unter den Heilungsuchenden, die zu ihnen kamen, ließ sich von den Gerüchten, die über diese Angriffe im Umlauf waren, beeindrucken oder gar beeinflussen, und dabei reden wir hier nicht über abgeschnittene Hühnerköpfe (die gabs ja auch), sondern über nächtliche, furchterregende und gewaltige Feuerzeremonien, die man wohl gegen sie abhielt. Le maitre D. G., der berufsmäßig das Element Wasser als Grundlage betrachtete, sagte dazu nur, so ein großes Feuer könnten diese gar nicht entfachen, welches nicht von Wasser gelöscht werden würde, und fuhr fort mit seinem Handwerk. Ich meine, der maitre war nicht blöd, der wusste auch damals schon, dass es durchaus Feuer gibt, die man nicht mit Wasser löschen kann, aber die Mittel dafür hielten die Gegner einfach nicht in den Händen – zu dieser Zeit jedenfalls. Heute ist das was ganz anderes, würde ich sagen, aber wir sind ja nicht im Heute, sondern im Gestern, 1960 rum.

Als die nicht wirklich ehrenwerten Kontrahenten und Schwarzhexeriche begriffen, dass sie maitre D.G. und meinem Paps nicht einfach so das Wasser abgraben konnten, verlegten sie sich auf schnöde weltliche Methoden, indem sie mittels gedungener Mörder dem maitre direkt nach dem Leben trachteten. So entpuppte sich ein vorgeblicher Hotelgast aus Italien als heimtückischer Meuchelmörder, mit einer Menge Geld bestochen, der sich auf Grund seines katholischen Glaubens für immun gegen jede Art von Zauberei hielt. Der stürzte sich nun, als er sich vom maitre behandeln lassen wollte, statt dessen mit einem Dolch hinterrücks auf ihn, aber dies Messer-Attentat misslang. Gerade noch rechtzeitig drehte sich maitre Gwunho zu ihm um, machte zwei, drei Bewegungen mit den Armen und ehe Guiseppe aus Italien begriff, was geschah, lag er mit gebrochnem Genick auf dem Boden, während der maitre das Messer in den Händen hielt. Alle, die das mitangesehen hatten, waren überzeugt, der maitre hätte Magie angewendet, und in gewisser Weise hatte er das auch, die nannte sich Vovinam, wir erinnern uns, Gwunho hatte einige Zeit in Indochina verbracht. Auf jeden Fall machte dieser Vorfall eine Menge Eindruck bei einer Menge Leuten und sie ließen den maitre nageur in Ruhe, das war aber nur die Ruhe vor dem Sturm.

Kriege erzeugen immer eine genügend große Menge an kaputten Schicksalen, als das nicht auch immer ein böser Wille daraus ein paar für eine Bande gewinnen kann, die vor nichts zurückschrecken, weil sie glauben, alles schon gesehen und nichts mehr zu verlieren zu haben. Kriege also und dadurch entwurzelte Gestalten gab es genug, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis so ein Mob in Abidjan erschien, um maitre Gwunho und meinem Dad das Lebenslicht auszublasen. Die ganze Angelegenheit begann mit einem nächtlichen Anruf im Hotel, der ihn und seinen Gehilfen (also meinen Dad) zu einem Kranken rief. Der war kein armer Mann und schickte einen Wagen vorbei, um die beiden schneller zu ihm zu transportieren; doch das war eine böse Falle, die die bösen Buben relativ geschickt gestellt hatte. Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Anruf nur fingiert war, aber wie hätte man das festellen können in einer Zeit, als Telefongeräte aus Plastik und mit Tasten statt Wählscheibe der neueste Schrei waren. Das Auto war jedenfalls echt, und meinem Vater Blen ebenso wie maitre Gwunho als das des reichen Kranken bekannt. Nur die Uhrzeit war ungwöhnlich, und der Schofför ein anderer als sonst, angeblich der Nachtwächter des reichen Kranken. Der war den beiden nicht bekannt, denn in den Nachtstunden waren sie ja noch nie bei dem reichen Kranken gewesen. Mein Vater kroch, müde wie er war, auf die geräumige Rückbank des Straßenkreuzers, maitre Gwunho plumpste auf den Beifahrersitz, und ab ging die Post. Schnell glitt das große Auto durch die leeren Straßen von Abidjan, keiner sprach ein Wort, Dad war kurz vorm Einnicken und auch der maitre betrachtete alles durch halbgeschlossene Augenlider, ruhig der Dinge harrend, die da kommen sollten. Die kamen auch, da waren sie schon fast am Ziel auf der anderen Seite der Stadt, und zwar ganz plötzlich.

Plötzlich trat der Schofför auf die Bremse, und als der Wagen fast stand, riss dieser Spießgeselle seine Tür auf, rutschte vom Sitz auf die Straße und war verschwunden. Meinen Dad, der sich auf dem Rücksitz mehr oder weniger langgemacht hatte, beförderte diese unerwartete negative Beschleunigung auf den Boden des Fahrzeugs, was ihm wohl in diesem Moment das Leben rettete, denn die Gangster schossen zu hoch, die Kugeln durchsiebten die Fenster, und kleine Glassplitter prasselten auf ihn ein. Was soll man sagen, sie waren in einem astreinen Hinterhalt gelandet. Rechts von ihnen in Fahrtrichtung stand der Mob und feuerte auf sie, was das Zeug hielt. Nur hatte offenbar unser mit allen Wassern gewaschene maitre nageur schon vorher Lunte gerochen, denn ebenso schnell, wie der Fahrer sich verdünnisierte, schlängelte er sich auf den Fahrerplatz, trat das Gaspedal durch und mit einem mächtigen Satz sprang der Wagen nach vorn und aus dem Schussfeld der Mörderbande. Womit nun offenbar der Mob wiederum gerechnet hatte, denn kaum hatte Gwunho das schleudernde Auto unter Kontrolle bekommen mit einem festen Griff ins Steuer, blendeten ihn Scheinwerfer im Rückspiegel und eine wilde Verfolgungsjagd begann, wobei dem maitre die Kugeln nur so um die Ohren flogen. Blen, mein Dad, begriff erstmal überhaupt nichts, und als sein Verstand die Situation endlich verarbeitet hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als stocksteif vor Angst da liegenzubleiben, wo er gerade sowieso schon lag. Wahrscheinlich war dies die erste motorisierte Verfolgungsjagd in Abidjan, und sie endete, weil der maitre kaltblütig die Verfolger ausbremsen konnte und diese frontal in ein stabiles Haus krachten, wobei ihr Fahrzeug explodierte. Als es so rummste und Blen den Lichtschein des Feuerballs sah, als auch keine Schüsse mehr fielen, tuckerte der maitre zurück Richtung Hotel, ihrem Zuhause….

Er sah ziemlich grau im Gesicht aus, erinnerte sich mein Vater, als er diese Geschichte meiner Mom erzählte und sie später Tzega und mir. Normalerweise war Divoire Gwunho ein sehr, sehr vorsichtiger Fahrer, wenn er am Lenkrad seines 2CV (Ente) saß, wenn sie Kranke in umliegenden Dörfern besuchten. Rennfahrer-Qualitäten hatte mein Dad eher weniger bei ihm vermutet. „Uchawi“ lachte der maitre leise, als Paps ihn darauf ansprach, immer noch ungläubig, überlebt zu haben. Der maitre hielt den zerschossenen Wagen vor der Wirtschaftszufahrt zum Hotel vorsichtig an, stieg langsam und schwerfällig von seinem Sitz, als fauchend eine Flamme unter der Motorhaube hervorschoss. Schnell brachte Blen seinen maitre in Sicherheit und aus einiger Entfernung sahen sie zu, wie die dicke Limosine ausbrannte. Uchawi aber nennt man in Ostafrika das, was Muti in Westafrika ist. Dann geschah etwas sehr Einschneidenes.

Der maitre befahl meinem Vater, die Koffer zu packen und zu Gwunhos Ente zu bringen. Ohne eine Entgegnung von Dad abzuwarten, verschwand er in seinen Gemächern und so machte mein Vater schließlich, wie ihm aufgetragen worden war. Er lebte jetzt zwar schon ein paar Jahre in Abidjan, viel war es trotzdem nicht, was hatte er da zu packen: zwei Koffer und einen Seesack. Falls Paps glaubte, nach dieser brutalen Aktion auf sie würde der maitre erstmal die Stadt verlassen und irgendwo untertauchen wollen bis klar wäre, wer dafür verantwortlich und zur Verantwortung gezogen werden konnte, lag er falsch. Als er zur Ente, also dem 2CV des maitres kam, stand dieser zwar schon da, aber völlig ohne Gepäck. Er hielt nur die Schlüssel für das Auto in der Hand sowie die bewusste Kolanuss, steinhart, mit Loch und einem Lederband, um sie als Amulett um den Hals zu tragen.

Blen Fitz Zeit in Abidjan war zu Ende.

Fortsetzung folgt.

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